Butonitazene Kaufen ≥99 % – Chemische Eigenschaften, Forschungsinformationen & Sicherheitsdaten
Butonitazene – Forschungschemikalie mit hoher analytischer Reinheit
Butonitazene ist ein synthetisches Opioid aus der Gruppe der Nitazene und gehört strukturell zu den substituierten 2-Benzylbenzimidazol-Derivaten. Aufgrund seiner besonderen chemischen Struktur und pharmakologischen Eigenschaften ist Butonitazene insbesondere für analytische, toxikologische und forensische Forschungsbereiche von wissenschaftlichem Interesse.
Das hier spezifizierte Material weist eine angegebene Reinheit von ≥99 % auf. Die tatsächliche Reinheit sollte für jeden einzelnen Batch anhand eines entsprechenden Certificate of Analysis (COA) und geeigneter analytischer Prüfverfahren bestätigt werden.
Butonitazene ist kein zugelassenes Arzneimittel, besitzt keine etablierte therapeutische Anwendung und ist nicht für den menschlichen oder tierischen Konsum bestimmt.
Produktinformationen
| Eigenschaft | Details |
|---|---|
| Produktname | Butonitazene |
| Reinheit | ≥99 % |
| CAS-Nummer | 95810-54-1 |
| Molekularformel | C₂₄H₃₂N₄O₃ |
| Molekulargewicht | 424,5 g/mol |
| Stoffklasse | Benzimidazol-Derivat / synthetisches Opioid |
| Substanzgruppe | Nitazene |
| IUPAC-Bezeichnung | 2-[2-[(4-butoxyphenyl)methyl]-5-nitrobenzimidazol-1-yl]-N,N-diethylethanamine |
| Reinheitsprüfung | HPLC bzw. geeignete analytische Verfahren |
| Analytische Dokumentation | Batch-spezifisches COA, sofern verfügbar |
| Verwendungszweck | Labor-, analytische und wissenschaftliche Forschung |
| Humanverbrauch | Nicht bestimmt |
Chemische Eigenschaften von Butonitazene
Butonitazene besitzt die Summenformel C₂₄H₃₂N₄O₃ und ein Molekulargewicht von etwa 424,5 g/mol. Die Verbindung enthält einen charakteristischen Benzimidazol-Kern sowie mehrere funktionelle Gruppen, darunter eine Nitrogruppe, eine Butoxyphenyl-Struktur und eine Diethylaminoethyl-Seitenkette.
Diese strukturellen Merkmale machen Butonitazene zu einem interessanten Untersuchungsgegenstand für die Struktur-Wirkungs-Forschung, analytische Chemie und die Untersuchung neuartiger synthetischer Opioide.
Wichtige chemische Kennzahlen
- CAS: 95810-54-1
- Summenformel: C₂₄H₃₂N₄O₃
- Molekulargewicht: 424,5 g/mol
- Exakte Masse: ca. 424,247 Da
- Stofffamilie: Nitazene
- Chemische Klasse: substituiertes Benzimidazol-Derivat
- Angegebene Reinheit: ≥99 %
Reinheit ≥99 %
Die Spezifikation ≥99 % Reinheit bezeichnet den angegebenen analytischen Reinheitsgrad des Materials. Für wissenschaftliche Anwendungen sollte die Reinheit nicht ausschließlich anhand einer Produktbezeichnung beurteilt werden.
Eine zuverlässige Bewertung sollte – abhängig vom Forschungszweck – durch geeignete analytische Methoden erfolgen. Dazu können beispielsweise HPLC, LC-MS, GC-MS oder andere validierte chromatographische bzw. spektrometrische Verfahren gehören.
Für eine belastbare Qualitätsdokumentation sollte ein chargenspezifisches Certificate of Analysis (COA) unter anderem Angaben zur gemessenen Reinheit, Chargennummer, Testmethode und zum Prüfdatum enthalten.
Analytische und wissenschaftliche Forschung
Butonitazene kann im Rahmen wissenschaftlicher Untersuchungen verschiedener analytischer und forensischer Fragestellungen relevant sein.
Mögliche Forschungsbereiche umfassen:
- Analytische Chemie
- Forensische Toxikologie
- Massenspektrometrie
- Chromatographische Analytik
- Entwicklung und Validierung von Nachweismethoden
- Referenzmaterial- und Identifikationsforschung
- Untersuchung synthetischer Opioide
- Struktur-Wirkungs-Beziehungen
- Untersuchung neuartiger psychoaktiver Substanzen
Die analytische Identifizierung einer Probe sollte dabei möglichst durch geeignete instrumentelle Verfahren bestätigt werden.
Pharmakologischer Hintergrund
Butonitazene gehört zu den synthetischen Opioiden und weist eine Aktivität am μ-Opioidrezeptorsystem auf. Nitazene-Verbindungen sind aufgrund ihrer pharmakologischen Aktivität und strukturellen Vielfalt Gegenstand toxikologischer und pharmakologischer Forschung.
Die pharmakologische Potenz und das damit verbundene Risiko machen einen sachgerechten Umgang besonders wichtig. Daher sollten keine Dosierungs-, Konsum- oder Anwendungsempfehlungen für Butonitazene gegeben werden.
Sicherheitsinformationen
Butonitazene sollte ausschließlich unter geeigneten Laborbedingungen und entsprechend den jeweils geltenden Sicherheits- und Rechtsvorschriften gehandhabt werden.
Nicht für den menschlichen oder tierischen Konsum bestimmt.
Bei der wissenschaftlichen Arbeit sollten insbesondere folgende Grundsätze beachtet werden:
- Nicht einnehmen oder konsumieren.
- Nicht inhalieren.
- Nicht injizieren.
- Kontakt mit Haut und Augen vermeiden.
- Nicht mit Lebensmitteln oder Getränken in Verbindung bringen.
- Geeignete persönliche Schutzausrüstung verwenden.
- Nur durch entsprechend qualifiziertes Personal handhaben.
- Geeignet und sicher vor unbefugtem Zugriff lagern.
- Kontaminationen und unbeabsichtigte Exposition vermeiden.
- Abfälle entsprechend den geltenden Vorschriften entsorgen.
Bei einer möglichen Exposition sollte unverzüglich medizinische bzw. toxikologische Unterstützung in Anspruch genommen werden.
Rechtlicher Status
Der rechtliche Status von Butonitazene ist besonders relevant. Die Substanz wurde international unter die Kontrolle der Single Convention on Narcotic Drugs von 1961 gestellt. Europäische Dokumente weisen darauf hin, dass Butonitazene keine bekannte therapeutische Anwendung oder zugelassene medizinische Verwendung besitzt.
Auch in Deutschland unterliegt Butonitazene der betäubungsmittelrechtlichen Kontrolle. Die konkrete rechtliche Situation kann sich abhängig von Land, Verwendungszweck und aktueller Gesetzgebung unterscheiden.
Vor jeder Beschaffung, Einfuhr, Ausfuhr, Lagerung, Analyse oder sonstigen Handhabung muss die aktuell geltende Rechtslage geprüft werden.
Die Bezeichnung „Forschungschemikalie“ bedeutet nicht automatisch, dass eine Substanz frei gehandelt oder erworben werden darf.
Butonitazene und verwandte Nitazene
Butonitazene gehört zu einer größeren Gruppe strukturell verwandter Nitazene. Zu dieser Stofffamilie gehören verschiedene Benzimidazol-Derivate, deren chemische Strukturen sich teilweise nur durch einzelne Substituenten unterscheiden.
Besonders wichtig ist die korrekte Identifizierung, da ähnlich klingende Bezeichnungen nicht bedeuten, dass zwei Substanzen chemisch identisch sind.
Butonitazene sollte daher nicht ohne analytische Bestätigung mit anderen Nitazene-Derivaten gleichgesetzt oder verwechselt werden.
Qualitätskontrolle & COA
Für wissenschaftliche und analytische Anwendungen ist eine nachvollziehbare Qualitätskontrolle von zentraler Bedeutung.
Bei einem Material mit der Spezifikation ≥99 % sollte die Qualitätsdokumentation nach Möglichkeit folgende Informationen enthalten:
- Produktname
- CAS-Nummer
- Chargennummer
- gemessener Reinheitswert
- verwendete Analysemethode
- Prüfdatum
- Identitätsprüfung
- gegebenenfalls zusätzliche Verunreinigungsprofile
- Labor-/Prüfstelleninformationen
Die Spezifikation ≥99 % sollte nur dann als chargenspezifische Zusicherung verwendet werden, wenn sie durch entsprechende Analysedaten oder ein COA belegt werden kann.
Häufig gestellte Fragen
Was ist Butonitazene?
Butonitazene ist ein synthetisches Opioid aus der Nitazene-Gruppe und ein substituiertes Benzimidazol-Derivat.
Welche Reinheit hat Butonitazene?
Für dieses Produkt kann eine angegebene analytische Reinheit von ≥99 % ausgewiesen werden, sofern diese Spezifikation durch entsprechende Qualitäts- und Analysedaten unterstützt wird.
Wie lautet die CAS-Nummer von Butonitazene?
Die CAS-Nummer lautet 95810-54-1.
Welche Molekularformel besitzt Butonitazene?
Die Molekularformel lautet C₂₄H₃₂N₄O₃.
Wie hoch ist das Molekulargewicht?
Das Molekulargewicht beträgt ungefähr 424,5 g/mol.
Ist Butonitazene ein Arzneimittel?
Nein. Butonitazene ist kein zugelassenes Arzneimittel und besitzt keine etablierte therapeutische Anwendung.
Ist Butonitazene für den menschlichen Konsum bestimmt?
Nein. Butonitazene ist nicht für den menschlichen oder tierischen Konsum bestimmt.
Wofür ist Butonitazene wissenschaftlich interessant?
Die Substanz ist insbesondere für analytische Chemie, forensische Toxikologie, Massenspektrometrie, chromatographische Analytik und die Erforschung synthetischer Opioide relevant.







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